Inquiry — eine Reise in die eigene innere Welt

Wir benut­zen diese Methode in Bezug auf bestimmte Bezie­hungs­the­men, um mög­lichst genau und mög­lischst viel von uns selbst zu ent-decken: Wie funk­tio­niere ich auf die­sem oder jenem Feld? Wie ist das bei mir, gibt es bestimmte Mus­ter,  zu rea­gie­ren oder mich zu ver­hal­ten? Wel­che Gefühle gibt es in mir zu dem Thema und was ist hin­ter die­sen Gefüh­len — geht das da noch wei­ter … ?  So wird das Inquiry  jedes­mal zu einer span­nen­den Rei­sen in die eigene Innewelt.

Das Inquiry ist eine Methode zur Selbst­er­for­schung und kommt aus der ridhwan-school, die von dem Buch­au­tor Almaas ent­wi­ckelt wurde.  Das Inquiry wird mit zwei oder drei Per­so­nen prak­ti­ziert. Jeder hat eine bestimmte Zeit­ein­heit von 10 oder 15 Minu­ten zur Ver­fü­gung. In die­ser Zeit hal­ten wir eine Art Innen­schau, wen­den uns füh­lend nach innen, neh­men wahr und spre­chen aus, was in dem Moment spon­tan auf­taucht — das kön­nen Gedan­ken, Bil­der oder Gefühle sein. Mein Gegen­über ist ledig­lich Zuhö­rer, ist Zeuge — ohne Komm­ten­tare, Bewer­tun­gen oder Mei­nun­gen zu dem Gehör­ten zu äußern. Der Zeuge ist ein­fach ein men­tale Unter­stüt­zung durch seine Prä­sens und Auf­merk­sam­keit, die er oder sie dem Men­schen schenkt.