Inquiry — eine Reise in die eigene innere Welt

Wir benut­zen diese Methode in Bezug auf bestimmte Bezie­hungs­the­men, um mög­lichst genau und mög­lischst viel von uns selbst zu ent-decken: Wie funk­tio­niere ich auf die­sem oder jenem Feld? Wie ist das bei mir, gibt es bestimmte Mus­ter,  zu rea­gie­ren oder mich zu ver­hal­ten? Wel­che Gefühle gibt es in mir zu dem Thema und was ist hin­ter die­sen Gefüh­len — geht das da noch wei­ter … ?  So wird das Inquiry  jedes­mal zu einer span­nen­den Rei­sen in die eigene Innewelt.

Das Inquiry ist eine Methode zur Selbst­er­for­schung und kommt aus der ridhwan-school, die von dem Buch­au­tor Almaas ent­wi­ckelt wurde.  Das Inquiry wird mit zwei oder drei Per­so­nen prak­ti­ziert. Jeder hat eine bestimmte Zeit­ein­heit von 10 oder 15 Minu­ten zur Ver­fü­gung. In die­ser Zeit hal­ten wir eine Art Innen­schau, wen­den uns füh­lend nach innen, neh­men wahr und spre­chen aus, was in dem Moment spon­tan auf­taucht — das kön­nen Gedan­ken, Bil­der oder Gefühle sein. Mein Gegen­über ist ledig­lich Zuhö­rer, ist Zeuge — ohne Komm­ten­tare, Bewer­tun­gen oder Mei­nun­gen zu dem Gehör­ten zu äußern. Der Zeuge ist ein­fach ein men­tale Unter­stüt­zung durch seine Prä­sens und Auf­merk­sam­keit, die er oder sie dem Men­schen schenkt.

 

„Herr Keuner“ oder „Männer und Paartherapie“

Die Geschich­ten, in denen Bert­hold Brecht Herrn Keu­ner spre­chen läßt, ken­nen Sie bestimmt: Herr Keu­ner wird gefragt: „Was tun Sie, wenn Sie einen Men­schen lie­ben?“ Herr Keu­ner: „Ich mache mir einen Ent­wurf von ihm und sorge dafür, dass er ihm ähn­lich wird.“ „Wer, der Ent­wurf?“ wird Herr K. dar­auf­hin gefragt. Herr K. : „Nein, der Mensch!“ … Weiterlesen »

Continue reading...

Heute ein Paar sein

Für die meis­ten Men­schen ist die Bezie­hung zu ihrem Part­ner ein bedeu­ten­der und zen­tra­ler Teil des eige­nen Lebens. In unse­rer Lie­bes­be­zie­hung suchen und erle­ben wir Nähe und Inti­mi­tät. Wir tei­len unsere Sexua­li­tät mit­ein­an­der. In lang­jäh­ri­gen Bezie­hun­gen ent­steht eine Lebens­part­ner­schaft, in der unser Bedürf­nis nach Bin­dung, Ver­trauen, Zuge­hö­rig­keit, Lie­ben und Geliebt-Werden ebenso wie das Bedürf­nis nach … Weiterlesen »

Continue reading...

Liebesbeziehung und Persönlichkeitsentwicklung

Jürg Willi bezeich­net die Lie­bes­be­zie­hung als „people gro­wing machine“ und beschreibt damit ein bedeu­ten­des Phä­no­men der Paar­be­zie­hung: Wenn Män­ner und Frauen die Her­aus­for­de­run­gen anneh­men und ernst neh­men, in die sie durch den Part­ner bzw. durch die Bezie­hung gestellt wer­den, dann wer­den sie unwei­ger­lich in ihren ein­zel­nen Per­sön­lich­kei­ten wach­sen und als Mensch rei­fen. Dies wie­derum wird … Weiterlesen »

Continue reading...

Die Säulen einer lebendigen Beziehung

Die Kom­mu­ni­ka­tion ist ein ent­schei­den­der Fak­tor für die Qua­li­tät unse­rer Pat­ner­schaft. In jeder Bezie­hung ist es außer­or­dent­lich berei­chernd eine Kul­tur des Zuhö­rens und mit­ein­an­der Redens zu ent­wi­ckeln. Authen­ti­zi­tät und Gegründet-sein in der eige­nen Per­sön­lich­keit und im eige­nen Leben ist die Res­source, die benö­tigt wird, um sich tief und ver­bind­lich auf Bezie­hung ein­las­sen zu kön­nen. Balance … Weiterlesen »

Continue reading...